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Dr. Patrick BitterMar 30, 2026 11:02:01 AM4 min read

ESG-Reporting mit Konsolidierungslösung vereinfachen

Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen, ist für viele Firmen seit 2024 nicht nur Pfl icht, sondern eröffnet auch neue Wege zu mehr Transparenz gegenüber Partnern, Kunden und Stakeholdern. Aktuelle Nachfragen zeigen, dass Unternehmen bereits gut mit der Umsetzung der CSRD-Richtlinien zurechtkommen. Doch gerade bei der Datensammlung und -aufbereitung lassen sich betriebsinterne Synergien mit einer Konsolidierungslösung zur Berichterstellung besser nutzen. Auch ein externer Blick auf mögliche Nachhaltigkeitsprozesse hilft, Herangehensweisen zu vereinfachen und zu optimieren.

Seit Anfang 2024 gilt in der EU die neue Corporate Sustainability Directive (CSRD), die nach der Umsetzung in nationales Recht auch große und mittlere Unternehmen zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes verpflichtet und den neuen European Sustainability Reporting Standard (ESRS) festschreibt. Die EU-Kommission versprach sich davon eine Erhöhung der Transparenz und Vergleichbarkeit europäischer Unternehmen bezogen auf ihre Nachhaltigkeitsaspekte und führte damit erstmals verbindliche Berichtsstandards auf EU-Ebene ein. Für Firmen bedeuteten diese Standards jedoch zunächst zusätzlichen Aufwand: So galt es nicht nur, die CSRD-Anforderungen herauszuarbeiten und zu verstehen, sondern auch die eigenen Daten aufzubereiten und neue notwendige interne Prozesse zu etablieren – eine Herausforderung, die sowohl technische als auch personelle Ressourcen voraussetzt und bindet. Diese Umstellung gelingt bislang aber ganz gut, wie eine PwC-Studie zeigt [1]. Denn 62 % der deutschen Unternehmen fühlen sich auf die CSRD-Berichterstattung sehr gut vorbereitet, wichtige Vorbereitungsschritte sind abgeschlossen. Hierzu gehören beispielsweise die Gap-Analyse der erforderlichen Berichtsangaben (51 %), in der mögliche Lücken zwischen erwarteten und realen Angaben untersucht werden, sowie die doppelte Wesentlichkeitsanalyse (45 %). Mit letzterer können Firmen die Masse an Anforderungen, die sich im Zuge der Nachhaltigkeitsberichterstattung stellen, eingrenzen und auf ihr Unternehmen herunterbrechen. Hierbei gilt es, alle Themen und Kriterien zu betrachten und zu bewerten sowie herauszuarbeiten, ab welchem Punkt die Berichterstattung für das Unternehmen wesentlich ist. Als weiterhin große Hürde in ihren Bemühungen nennen die Studienteilnehmenden dagegen noch die Datenqualität, die Komplexität ihrer Wertschöpfungskette sowie ihre Personalkapazität.

ESG-Reporting mithilfe einer Konsolidierungslösung erstellen

Mit der richtigen Herangehensweise lassen sich aber auch diese Schwierigkeiten lösen. Denn sind Unternehmen schon den Weg der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gegangen, haben sie die Grundlage dafür geschaffen, mit einem passenden ReportingTool ihren Nachhaltigkeitsbericht zu erarbeiten. Da verfügbare Systeme unterschiedliche Schwerpunkte setzen, ist eine pauschale Empfehlung für deren Auswahl zwar nicht möglich, die Gemeinsamkeit fast aller Systeme ist jedoch, dass die Daten in einem externen Prozess gesammelt und dann in vielerlei Form – sei es über direkte Systemanbindungen oder manuelle Uploads – geladen werden. Das Unternehmen steht also noch vor der Herausforderung, die notwendigen Nachhaltigkeitsdaten effizient und transparent zusammenzutragen. Da Unternehmen aber meist schon mit Managementsystemen wie einem Qualitätsmanagement (ISO 9.001), einem Umweltmanagement (ISO 14.001) oder einem Energiemanagement (ISO 50.001) arbeiten und somit ohnehin Erfahrung in der Arbeit mit nicht-fi nanziellen Kennzahlen haben, können sie diese betriebsinternen Synergien direkt nutzen. Auch Finanzreportings eignen sich zur Übertragung in CSRD-Berichte: Wenn bereits eine Konsolidierungslösung wie SAP BCS, SAP BPC oder SAP S/4 HANA for Group Reporting im produktiven Einsatz ist, existiert auch ein bereits auditierter Prozess zur Sammlung und Aufbereitung von Daten (in diesem Fall Finanzdaten). Diesen Prozess können Betriebe nutzen, um auch Nachhaltigkeitsdaten mithilfe der Konsolidierungslösungen einzusammeln. Je nach System bietet das genutzte Business Warehouse – oder im Fall des S/4 HANA for Group Reporting der cloudbasierte Group Reporting Data Collector (GRDC) – alle notwendigen Werkzeuge, um Daten automatisch und transparent aus allen möglichen Vorsystemen zu extrahieren. Die Konsolidierungssysteme selbst erlauben den manuellen Upload entsprechender Daten sowie die manuelle Eingabe, sollte dies notwendig sein, und stellen sicher, dass alle Änderungen genau wie die Buchungen im Finanzreporting für den Auditor nachvollziehbar sind. Externe Datenquellen (zum Beispiel offizielle Daten des Statistischen Bundesamtes) können über Web-APIs direkt an die Konsolidierungslösung angeschlossen werden. So können Unternehmen notwendige Daten, zum Beispiel zum Strommix bestimmter Regionen, direkt vom Anbieter beziehen, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand zu generieren. Die Reporting-Tools selbst bieten in der Regel auch Schnittstellen zu diesen Systemen an, sodass die Daten nur noch übertragen werden müssen, um einen CSRD-konformen Bericht zu erhalten. In diesem Zusammenspiel von Konsolidierungslösung und Tool zum ESG-Reporting ist es sinnvoll, auch bereits implementierte Automatisierungen zu nutzen. Darauf aufbauend können neue Automatisierungen für den Nachhaltigkeitsbericht entwickelt werden, die die Berichtserstellung deutlich vereinfachen und effizienter machen. 

Externe Expertise zur Unterstützung 

Sollten Firmen bei der Implementierung ihrer Nachhaltigkeitsprozesse bzw. einer dazugehörigen Software Hilfe benötigen, empfiehlt es sich zudem, auf die Expertise externer Partner zu vertrauen. Denn sie erahnen mit ihrem technischen Know-how sowie ihren Erfahrungen aus vergangenen Projekten entstehende Herausforderungen und haben geeignete Lösungen meist schon vorliegen, bevor diese eintreten. Zudem lernen Unternehmen und Experten als Partner voneinander und können so temporäre Kapazitäten zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsberichtes aufbauen. Auch bei der Auswahl der passenden Berichtslösung kann ein unvoreingenommener Blick von außen hilfreich und erfolgversprechend sein.

Fazit

Die CSRD-Pflicht hat viele nachhaltige Themen, Herangehensweisen und Strukturen in Unternehmen in Bewegung gebracht. Zwar sehen sich Firmen schon recht gut für die gesetzlichen Forderungen und Rahmenbedingungen gerüstet. Mit entsprechenden internen Synergien lassen sich aber noch deutlich Ressourcen einsparen und Prozesse verbessern, indem Unternehmen vorhandene Prozesse und Daten nutzen und eine geeignete Konsolidierungslösung einsetzen, um den Aufwand zu minimieren. Externe Experten können bei der Implementierung und Integration benötigter Datenquellen wertvolle Unterstützung bieten. Insgesamt besteht die Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht nur aus Pflichten, sondern eröffnet auch Chancen zu einer zukunftsorientierten Unternehmensführung.

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